“Sie lebt noch, die Commune”

Veranstaltung zu Perspektiven emanzipatorischer Gesellschaftsgestaltung – von Paris nach Rojava
Sie lebt noch, die CommuneThemen:

  • Zur Geschichte der Pariser Commune
  • Zur Kommunalen Selbstverwaltung heute
  • Zur Aktualität der Räte in den Kommunen von Rojava / Kurdistan
  • Die Bedeutung der Kommune für heutige Kämpfe

Am 18. März 1871 floh die französische Regierung vor der bewaffneten Macht der Pariser Arbeiterinnen und Arbeiter nach Versailles, bis zum 28. Mai 1871 führten diese die Stadt – die Commune – von Paris und hatten den Mut, politische Maßnahmen umzusetzen, die ein Vorbild und eine Herausforderung der weltweiten sozialistischen Bewegung bleiben. Sie entwickelten Grundzüge eines Gemeinwesens, von dem Karl Marx schrieb, es sei die endlich gefundene Form, in der sich die Befreiung der Arbeit vollziehen könne. Frauen hatten einen großen Anteil an der Errichtung der Kommune, leider ist dieser Aspekt in der Reflektion der Kommune und in der Entwicklung der Arbeiterbewegung wieder verloren gegangen.
Bis ins frühe 20. Jahrhundert galt der 18. März als Tag der Commune. Die Internationale Rote Hilfe rief 1923 den 18. März zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“ aus.
145 Jahre nach der Pariser Kommune gilt es nun, sowohl das Kommune-Erbe als auch seine Ausformulierung durch die Klassiker für eine erneute emanzipatorische Praxis nutzbar zu machen und zu aktualisieren. Diesem Zweck soll die Tagesveranstaltung dienen.

Download: Programmflyer

Eine Veranstaltung von: Rote Hilfe Hannover, Kulturzentrum Pavillon, Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen und YXK Hannover.

Am 19. März 2016 um 16.00 Uhr im Pavillon am Raschplatz.

Abends gibt es noch ein Konzert von der Overall Brigade mit Songs von Hobos, Wanderarbeitern und Vagabunden aus den Jahren von 1905-1955 sowie Punk- und Reggae-Songs.
Ab 21 Uhr in der Sturmglocke.