Archiv für März 2014

Kundgebung und Veranstaltung zum 18. März in Hannover

Kundgebung: „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“
Kundgebung: Freiheit für alle politischen Gefangenen!Veranstaltet und Unterstützt von Kurdistan Volkshaus, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V., ATIF Hannover, Neue Demokratische Jugend (YDG). IL Hannover und Rote Hilfe Hannover

Am 18. März 2014 um 18 Uhr auf dem Kröpcke (Innenstadt).

Wer legte das Feuer?

Wer legte das Feuer?Ein Brandgutachten erbringt neue Beweise!
Oury Jalloh ist am 7.1.2005 in einer Dessauer Polizeizelle bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Polizisten hatten ihn zuvor an Händen und Füßen fixiert.
Von Anfang an liefen alle Ermittlungen unter der Vorgabe des Innenministeriums Sachsen-Anhalts, Oury Jalloh habe die Matratze selbst angezündet. Die Dessauer Staatsanwaltschaft spricht bis heute von einem „tragischen Unglück“ und nur der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh ist zu verdanken, dass – trotzdem alle Beweise und Anhaltspunkte gegen die Selbstentzündungsthese sprechen – überhaupt weiter ermittelt wurde.
Die Landgerichte Dessau und Magdeburg lehnten alle Brandversuche ab, die hätten erklären können, wie ein Mensch, der auf einer schwer entflammbaren Matratze liegt, in so kurzer Zeit überhaupt so stark verbrennen konnte.
Deshalb hat die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh eigenständig und selbst finanziert ein Brandgutachten in Auftrag gegeben, das diese Frage untersucht und Antworten darüber geben kann, was wirklich in der Zelle 5 passiert ist.
Aktivist/innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh werden über die Ergebnisse der Brandversuche und den aktuellen Stand der Arbeit berichten.

In Kooperation mit von Kurdistan Volkshaus, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V., ATIF Hannover, Neue Demokratischen Jugend (YDG), Interventionistische Linke Hannover, Kooperative Flüchtlingssolidarität und dem Antirassistischen Plenum Hannover.

Am 18. März 2014 um 19.30 Uhr im Pavillon Hannover.

Ein Abend mit Freiheit

Ein Abend mit Freiheit„Meine Freiheit muss noch lang nicht deine Freiheit sein!
Meine Freiheit: Ja! Deine Freiheit: Nein!
Meine Freiheit wird von der Verfassung garantiert
Deine hat bis jetzt nicht interessiert!“

Texte, Musik und Gedichte – nicht nur aus Gefängnissen – auf kurdisch, türkisch und deutsch und mit den Beatpoeten (Freiheitslyrik von Heine, Hesse, Hasselhoff)

In Kooperation mit dem Kurdistan Volkshaus, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V., ATIF Hannover und Neue Demokratische Jugend (YDG)

Am 15. März 2014 um 19.30 Uhr im Pavillon Hannover (Kleiner Saal).

18. März 2014: Internationaler Tag der politischen Gefangenen

18. März: Tag der Politischen Gefangenen

Am 18. März jährt sich auch in diesem Jahr der internationale Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen. Dieser knüpft an die Tradition der ArbeiterInnenbewegung an. Mehr Infos findet ihr unten im Kasten.

18. März 2014: Internationaler Tag der politischen GefangenenDie Ortsgruppen der Roten Hilfe und andere Antirepressionszusammenhänger veranstalten bundesweit Veranstaltung über die Situation von politischen Gefangenen und Repression gegen linke Bewegungen in der BRD und international. Auf der Sonderseite zum 18. März können die einzelnen Veranstaltungen eingesehen und Hintergründe abgerufen werden. Ebenfalls erscheint zu diesem Tag eine Sonderausgabe der Roten Hilfe Zeitung.

In Hannover organisieren wir zusammen mit vielen Kooperations- und Bündnisparterner_innen eine Veranstaltungsreihe um den 18. März, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen.

Ausführliche Ankündigungen zu den Veranstaltungen findet ihr unter Termine.
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BuVo: Solidarität mit dem Kampf der Geflüchteten gegen Abschiebepraxis und institutionellen Rassismus! Solidarität mit „The VOICE“!

Am 26. März 2014 wird vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten, Turmstr. 91, ab 10.00 Uhr ein Gerichtsverfahren gegen den Menschenrechts- und Geflüchtetenaktivisten Rex Osa stattfinden. Die Rote Hilfe e.V. erklärt sich solidarisch mit dem Beschuldigten und ruft zu einer kritischen Prozessbegleitung auf.

Am 15.10.2013 besetzten einige Aktivist*innen in Berlin die nigerianische Botschaft. Der nigerianische Staat erweist sich seit geraumer Zeit als willfähriger Unterstützer der deutschen Abschiebepolitik. In der nigerianischen Botschaft werden so genannte Botschaftsanhörungen durchgeführt. Dabei werden Flüchtlinge, deren Nationalität nicht feststellbar ist, von fragwürdigen „Expert*innen“ über Sprachanalysen vermeintlichen Herkunftsländern zugeteilt und/oder es wird gegebenenfalls ein Visum in einen „Ausreisestaat“ ausgestellt.

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„Wieviel sind hinter Gittern …“ März 2014

Wieviel sind hinter Gittern ...Drei Audiobeiträge von „Wieviel sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen! Politische Gefangene – Sendung zu Repression und Widerstand “ vom März 2014 auf radioflora.de:

  • Interview über den Stand der Kriminialisierung von FordarbeiterInnen aus Belgien und Deutschland.
  • Interview über die Freilassung von Faruk Ereren.
  • Gespräch über die Planungen und Hintergründe der Antirepressionsdemo am 22. März in Berlin.

Wir wünschen viel Spaß beim Anhören.

Solidaritätsdemonstration für Josef in Hannover

Wir dokumentieren den Aufruf zur Demonstration „Unsere Solidarität, die könnt ihr haben! Freiheit für Josef!“ am Mittwoch, den 12. März. Auftakt ist um 18 Uhr am Lister Platz (Hannover). Mehr Informationen zu Josef gibt es bei des „Solikollektiv für die Repressionsbetroffenen vom 24. Jänner“ und auf den Seiten der Roten Hilfe Jena. Wer Josef finanziell unterstützen will, überweist auf das Konto der Genoss_innen aus Jena:

    Kto.-Nr.: 4007 238 309 | IBAN DE77 4306 0967 4007 2383 09
    BLZ: 430 609 67 (GLS Bank) | BIC GENO­DE­M1GLS (GLS Bank)
    Ver­wen­dungs­zweck: Wien

Unsere Solidarität, die könnt ihr haben! Freiheit für Josef!

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BuVo: Unsere Solidarität gegen anhaltenden rechten Terror in der Ukraine

Rote Hilfe e.V. richtet Spendenkonto für verfolgte Antifaschist*innen ein

Im Zuge der breiten Protestbewegung der ukrainischen Bevölkerung gegen die ehemalige Regierung konnten sich faschistische Gruppierungen in den vergangenen Monaten in dieser verankern und ihre Mitgliederstärke vervielfachen. Sowohl auf dem Maidan-Platz in Kiew selbst als auch während der Auseinandersetzungen waren Gruppierungen wie „Der Rechte Sektor“ stets präsent und traten paramilitärisch auf. Nationalistische und rassistische Symbole und Parolen waren unübersehbar. Faschistische Parteien wie „Swoboda“ (Freiheit) warben um Akzeptanz auch im Ausland und gaben sich ungestört – im Verbund mit anderen, sich als „oppositionell“ bezeichnenden Parteien – als Vertreter*innen der „unzufriedenen Bevölkerung“ aus.

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