Archiv für Mai 2013

Rote Hilfe goes Blockupy

Auch in Hannover läuft seit Wochen die Mobilisierung zu den antikapitalistischen Blockupy Aktionstagen. Die Rote Hilfe wird mit Workshops, Beratungen und Rechtsinfos vor Ort sein.
Auf dem Camp wird es ein Infozelt der Roten Hilfe im Eingangsbereich des Camp im Rebstockpark geben. Vor und nach Aktionen bekommt ihr hier neben Literatur der Roten Hilfe auch alle unsere Rechtshilfe-Broschüren, EA-Flyer und vieles mehr…

Die Frankfurter Ortstgruppe hat zu den Aktionstagen eine Blockupy-Beilage erstellt, die die Tage verteilt werden soll. Hier könnt ihr sie auch downloaden: Blockupy-Beilage 2013 (12 Seiten // Hg: Rote Hilfe Ortsgruppe Ffm)

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Solidaritätserklärung mit den Betroffenen der Durchsuchungen am 22. Mai

Am Mittwoch, den 22. Mai 2013 fanden bundesweit 21 Hausdurchsuchung im Zuge der Ermittlungen wegen Mitgliedschaft in und Bildung einer kriminellen Vereinigung (§129) statt. Durchsucht wurden neben privaten Wohnräumen auch Arbeitsstellen und Vereinsräumlichkeiten. Betroffen waren unter Anderem Objekte in Stuttgart, Berlin und Magdeburg.

Vorgeworfen wird den Betroffenen die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach Paragraf 129 StGB. Konkret sollen sie den „Revolutionären Aktions Zellen“ angehören bzw. diese unterstützt und bei der Herausgabe der Zeitschrift „radikal“ mitgewirkt haben. Diese Gruppe zeigte sich in den vergangenen Jahren für einige Brandanschläge in Berlin sowie die Verschickung von Patronen verantwortlich.

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Frankfurter Polizeiaffäre steht in Verbindung mit dem Tod von Halim Dehner

In der Nacht zum 29. Juni 1994 wurde der 16jährige kurdische Jugendliche Halim Dehner in der Innenstadt von Hannover von be­waff­ne­ten Po­li­zei­be­am­ten in zivil über­rascht und beim Weg­lau­fen durch einen Schuss in den Rü­cken ge­tö­tet wurde. Halim hatte Pla­ka­te mit dem Auf­druck der illegalisierten „Na­tio­na­len Be­frei­ungs­front Kur­dis­tans“ (ERNK) plakatiert.

Der Pro­zess gegen den Po­li­zei­be­am­ten Klaus T. wegen „fahr­läs­si­ger Tö­tung“, der am 8. Mai 1996 vor dem Land­ge­richt Han­no­ver be­gann, en­de­te am 27. Juni 1997 mit einem Frei­spruch: Dem Po­li­zis­ten soll die Waffe beim Ge­ran­gel aus dem Half­ter ge­fal­len sein und dabei habe sich der Schuss ge­löst. Das Ur­teil stieß auf mas­si­ve Kri­tik von Bür­ger-​ und Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen wie Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal.

In einem Artikel der heutigen Ausgabe berichtet die Frankfurter Rundschau, dass dieser Polizist, nun unter dem Namen Klaus B. , nun Teil einer Affäre im Polizeipräsidium Frankfurt zu sein scheint. Die Zeitung beleuchtet in diesem Zusammenhang auch die Geschehnisse um den Tod von Halim.

Filmvorführung: „Geh und sieh“ (Иди́ и смотри́ / Idi i smotri)

ein russischer Kriegsfilm in original Sprache (Russisch) und deutschen Untertiteln. (Elim Klimov, UdSSR, 1985)

Der 14jährige Florian schließt sich gegen den Willen seiner Mutter den Partisanen an. Für ihn ist der Krieg noch ein Spiel. Als die Partisanen in den Kampf ziehen, soll er im Lager bleiben und mit den Alten und Kindern ein Reservelager einrichten. Auch das junge Mädchen Glascha, die Geliebte des Partisanenführers Kosatsch, bleibt zurück. Beide geraten in einen barbarischen Bombenangriff und überleben nur durch ein Wunder. Florian lädt Glascha ein, ihm in sein Dorf zu folgen. Doch dies ist menschenleer. Sie begeben sich in die sicheren Wälder, wo Florian seine Mutter und Schwestern vermutet. Noch ahnt er nicht, dass die Dorfbewohner bei einer Vergeltungsaktion niedergemetzelt wurden.
Im Wäldchen treffen sie auf eine Gruppe Überlebender. Florian will der Gruppe helfen. Doch nach einem misslungenen Vorhaben muss er mit ansehen, wie die Bewohner eines Dorfes in die Kirche getrieben und verbrannt werden. Florian gelingt die Flucht, doch die traumatischen Erlebnisse lassen den Jungen innerhalb kürzester Zeit altern…

    „Meisterregisseur Elem Klimow inszenierte seinen einzigartigen Film „Geh und sieh“ bewusst realistisch und grausam, was ihm bei den Moskauer Festspielen 1985 den Hauptpreis und in Venedig viel Beachtung einbrachte.“

In Kooperation mit der VVN-BdA Hannover und dem Kino im Sprengel.

Am 3. Mai 2013 ab 20.30 Uhr im Kino im Sprengel.