Archiv für November 2011

Wenn Repression, dann Solidarität!

Wenn Repression, dann Solidarität!Der Slogan „Wenn Repression dann Solidarität!“ der Roten Hilfe zu den letzten Castor-Protesten gilt auch dieses Jahr. Unter dem Stichwort „Castor“ kann auf ein Sonderkonto gespendet werden, um Anti-Castor-ProtestlerInnen, die von Repression betroffen sind, auch finanziell unter die Arme zu greifen.

Außerdem macht die Rote Hilfe aufmerksam auf die seit langem laufende Aussageverweigerungskampagne: „Bitte sagen Sie jetzt nichts!“. Keine Aussagen bei Polizei und Staatsanwaltschaft!

Dies gilt bei jedem Kontakt mit der Polizei. Ob auf der Straße, im Wald oder an der Schiene. Auch, wenn die Situation beim Castor eine andere ist als bei einer regulären Demonstration, ist ein Blick in die Antirepressionshilfen auf unserer Seite sicher hilfreich. Hier findet Ihr z.B. die Broschüre „Was tun, wenn’s brennt“, die in verschiedenen Sprachen verfügbar ist.

Vor Ort ist der EA Gorleben für Euch erreichbar.

  • Repression kostet Nerven, Strafverfahren kosten Geld! – Spendet auf das bundesweite Castor-Soli-Konto:
    Rote Hilfe e.V., Konto-Nr: 19 11 00 – 462,
    BLZ: 440 100 46, Postbank Dortmund

    IBAN: DE75 4401 0046 0191 1004 62
    BIC: PBNKDEFF

    Stichwort: „Castor“

BuVo: Demonstration in Berlin gegen das PKK-Verbot in der BRD verboten!

Vor zwei Tagen hat das Berliner Verwaltungsgericht das polizeilich verhängte Verbot der für den 26. November 2011 angemeldeten Demonstration unter dem Motto „PKK-Verbot aufheben – Demokratie stärken“ bestätigt. Begründung: Diese von der Föderation kurdischer Vereine in Deutschland(YEK-KOM) organisierte bundesweite Großdemonstration finde einen Tag vor dem 33. Jahrestag der Gründung der ArbeiterInnenpartei Kurdistans (PKK) statt. Deshalb seien dabei massenhaft Verstöße gegen das Vereinsgesetz – in diesem Falle eben gegen das seit genau 18 Jahren in der BRD bestehende PKK-Verbot – zu erwarten.
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Kampflied der Internationalen Arbeiterhilfe

Ernst Busch singt das Kampflied der Internationalen Arbeiterhilfe (I.A.H.)

BuVo: Strasbourg – Politisches Urteil gegen Anti-NATO-Aktivisten!

Bei den Protesten gegen den NATO-Gipfel, der Anfang April in Strasbourg und Kehl stattfand, ging die Polizei insbesondere auf der französischen Seite mit brutaler Härte gegen DemonstrantInnen vor. Durch massive Tränengas- und Knüppeleinsätze wurden Hunderte von NATO-GegnerInnen verletzt, Dutzende wurden festgenommen. In mehreren Schnellverfahren, die eine sinnvolle Verteidigung praktisch unmöglich machen und sämtliche rechtsstaatlichen Grundsätze komplett über Bord werfen, wurden Haft- und Bewährungsstrafen verhängt, darunter auch gegen mehrere aus Deutschland stammende Aktivisten.
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Radiofeatures bei Radio Flora

Wieviel sind hinter Gittern ...Auf radioflora.de wurden am 1. November drei Audiobeiträge der Redaktion „Wieviel sind hinter Gittern …“ zu folgenden Themen veröffentlicht:

  • Ein Gespräch mit Gerd, einem der Veranstalter der Antiknasttage in Köln Ende Oktober 2011.
  • Zum Prozess gegen Andrea aus der Schweiz: Ein Interview mit der Angeklagten gegen die Ende September 2011 vor dem höchsten Gericht der Schweiz ein Strafprozess stattfand.
  • Ein Gespräch mit Michael aus Heidelberg zum mutmaßlichen verdeckten Ermittler Simom Bromma in Heidelberg, der hier gegen linke Strukturen eingesetzt wurde.

Wir wünschen viel Spaß beim Anhören.

Prozess gegen Sven, Stefan und Tim ist vorbei

Am 10. November meldet die Soligruppe der drei Antifas:

Heute wurde der Prozess gegen Sven, Stefan und Tim beendet

Das Urteil ist nun endlich gesprochen. Zwei Genossen wurden freigesprochen, während der Letzte zu 180 Tagessätzen a 10 Euro verurteilt wurde.

Wir danken euch für eure Unterstützung und euer zahlreiches Kommen!
Eine genauere Auswertung folgt.

BuVo: JVA Frankfurt-Preungesheim verweigert Gefangener Zeitungsabonnements

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Preungesheim verweigert der 77-jährigen Untersuchungsgefangenen Sonja Suder die Lektüre von Zeitungen, darunter ein Abonnement der Süddeutschen Zeitung (SZ). Die skandalöse Begründung lautet, das Zeitungsabonnement werde von der Solidaritätsorganisation Rote Hilfe e.V. finanziert. Diese wiederum werde im Verfassungsschutzbericht des Landes Hessen als „linksextremistisch“ bezeichnet. Auch die frei im Zeitschriftenhandel erhältliche Rote-Hilfe-Zeitung (RHZ) wurde der Gefangenen mit derselben Begründung verweigert.
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BuVo: Schweizer Aktivistin zu 17 Monaten Haft verurteilt!

Die Rote Hilfe e.V. protestiert gegen das Urteil und ruft zu Solidarität auf!

Am Dienstag, den 8. November 2011, verkündete das Bundesstrafgericht der Schweiz in Bellinzona das Urteil gegen eine seit vielen Jahren aktive Kommunistin. Vom 28. bis 30. Oktober 2011 wurde Andrea St. bereits der Prozess gemacht, den die Aktivistin offensiv politisch führte. Begründet wurden die Ermittlungen und die nun folgende Verurteilung mit einer angeblichen Beteiligung an mehrenen Anschlägen, die in den letzten Jahren in der Schweiz unter dem politischen Label „Für eine revolutionäre Perspektive“ durchgeführt worden waren.
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Rote Hilfe Wandkalender 2012

Rote Hilfe Wandkalender 2012: Altes EisenAuch in diesem Jahr gibt es wieder einen Wandkalender der Roten Hilfe Hannover:
Der Kalender zeigt zwölf farbige Blätter mit Arbeiten von Mechthild Hartung und Kalendarium plus Deckblatt. Auf der Rückseite gibt es Text zu den Bildern auf den Rückseiten.

EinzelbestellerInnen zahlen 10 EUR plus Porto. Bei Sammelbestellungen oder Weiterverkaufsabsicht können Rabatte erfragt werden. Meldet Euch bei der Ortsgruppe oder unter der Mailadresse kalender-rh [-at-] web.de

Ebenfalls bestellt werden können die abgebildeten Postkarten zum Kalender.


Rote Hilfe Wandkalender 2012: Mumia Abu Jamal