Archiv für September 2011

BuVo: Skandalurteil gegen linken Aktivisten aus der Türkei – Rote Hilfe ruft zu Solidarität auf!

Bereits am vergangenen Dienstag, den 27. September 2011, hatte das Oberlandesgericht (OLG) einen linken Aktivisten aus der Türkei zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Dem 56-jährigen Faruk wird vorgeworfen, als Führungsmitglied der marxistisch-leninistischen Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) aus dem Exil heraus führend bei einzelnen Aktionen der Organisation in der Türkei beteiligt gewesen zu sein.
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BuVo: Rote Hilfe protestiert gegen die vorübergehende Festnahme zweier Mitglieder einer Internationalen Menschrechtsdelegation in Van

Am 16.09.2011 fuhren mehr als 30 MenschenrechtlerInnen und PolitikerInnen aus der Schweiz, El Salvador, Deutschland, der Türkei und Kurdistan in Richtung jenes Sammelgrabs, in dem Ronahi (Andrea Wolf) und ca. 40 weitere, 1998 vom türkischen Militär gefolterte und ermordete Guerillas liegen.
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Neuer Text online

Unter der Rubrik Antirepression findet ihr nun auch den Text „Fah­nen, Sym­bo­le, Pa­ro­len und das PKK-​Ver­bot“ über die Kriminalisierung von Fahnen und Symbolen der kurdischen Bewegung. Der Text wurde zum Newroz-Fest diesen Jahres von AZADÎ e.V. dem Rechtshilfefonds für Kurdinnen und Kurden in Deutschland veröffentlicht.

Filmveranstaltung: Brigadistas

(Daniel Burkholz und Heike Geisweid, D 2007, 46 min., O.m.U.)

„Wenn ich sterbe, dann gibt es keinen lebenden Interbrigadisten mehr in Luxemburg”, stellt der 89jährige Albert Santer nüchtern fest. Der Luxemburger gehört zu den 40.000 Ausländern, die nach dem Militärputsch 1936 der spanischen Republik halfen, den internationalen Faschismus zu bekämpfen. So entstanden die Internationalen Brigaden, deren Überlebende der Film „Brigadistas“ vorstellt.
Von diesen letzten noch lebenden internationalen Freiwilligen kehren 70 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs 36 Frauen und Männer zurück. Die Brigadistas begeben sich auf eine Reise, die sie von Madrid über Zaragossa nach Barcelona quer durch Spanien führt. Der rote Faden des Films sind die Auftritte der ehemaligen Kämpfer_innen bei Gedenkveranstaltungen im Jahr 2006. Die Brigadistas erzählen selbst von der Vergangenheit. Ihre Interviews führen die Filmemacher_innen nicht im gut ausgeleuchteten Raum, sondern auf der Straße, im Café, im Bus oder am Rande einer Veranstaltung. Die meisten der noch lebenden Brigadistas sind über 90 Jahre alt. Seit Abschluss der Dreharbeiten sind bereits viele der Porträtierten gestorben. Der Film bietet die Möglichkeit, ihre Geschichte und Gedanken zu teilen.

Am 15. September 2011 ab 20.30 Uhr im Kino im Sprengel. Der Regisseur Daniel Burkholz ist für ein Filmgespräch zu Gast.

In Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Hannover, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Kino im Sprengel.

Hannover: Verfahren wegen versuchter Brandstiftung am Rosenpavillon eingestellt

Die folgende Meldung wurde am 7. September 2011 auf antimilitarismus.blogsport.de veröffentlicht:

Am 03.​09.​2011 bekam der ehe­ma­lig Be­schul­dig­te mit­ge­teilt, dass das seit 2009 gegen ihn lau­fen­de Ver­fah­ren, wegen der ver­such­ten Brand­stif­tung am Ro­sen­pa­vil­lon, ein­ge­stellt wurde. In der Nacht zum 10.​08.​2009 hat­ten Un­be­kann­te ver­sucht den Ro­sen­pa­vil­lon im Stadt­park Han­no­ver an­zu­zün­den. Der Ro­sen­pa­vil­lon dient wäh­rend des jähr­lich statt­fin­den­den Bun­des­wehr-​Som­mer­bi­wak als VIP-​Be­reich. In einem Schrei­ben er­klär­ten die Ver­ant­wort­li­chen sie hät­ten „die Stadt sym­bo­lisch an­ge­grif­fen und den Park als Kriegs­ge­biet mar­kiert“. Der po­li­zei­li­che Staats­schutz er­öff­ne­te gegen eine Per­son ein Ver­fah­ren wegen ver­such­ter Brand­stif­tung und durch­such­te am 21.​08.​2009 die Woh­nung des Be­schul­dig­ten. Die Staats­an­walt­schaft Han­no­ver stell­te das be­sag­te Ver­fah­ren am 22.​08.​2011 aus Man­gel an Be­wei­sen ein.
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