Archiv für Juni 2011

Mitschnitt der Veranstaltung zu Werner Braeuner

Am 20. Juni 2011 richtete die Rote Hilfe im UJZ Korn eine Veranstaltung zum Hungerstreik von Werner Braeuner aus. Die Veranstaltung wurde von Radio Flora aufgenommen und kann in zwei Teilen (1 und 2) angehört werden.


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Keine Geldstrafen für NazigegnerInnen!

Dieser Artikel wurde dokumentiert von der Homepage der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH].

Flugblatt zum download

Nach einer Aktion gegen Nazipropaganda in der Südstadt im Sommer letzten Jahres, wurden Geldstrafe gegen sechs junge NazigegnerInnen verhängt. Ihnen wird vorgeworfen „Ordnungswidrigkeiten“ begangen zu haben. Das Bündnis gegen Rechts (BgR) Hannover protestiert gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Engagements und ruft zur Unterstützung der Betroffenen auf.
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Info – Veranstaltung zum Hungerstreik von Werner Braeuner in der JVA Sehnde

Flyer zur Veranstaltung am Montag, den 20. Juni 2011 im UJZ Korn

Werner Braeuner befindet sich z.Zt. in der JVA Sehnde bei Hannover. Seit dem 8.5. befindet sich Werner im unbefristeten Hungerstreik. Der Grund dafür ist: Werner und einige Mitgefangene auf seiner Haftstation befürchten (und haben auch Hinweise darauf), dass das Knastessen mit Exkrementen verunreinigt ist. Dazu führt Werner in seiner Erklärung zum Hungerstreik aus:

„Durch ekelerregende Eintragungen ungenießbar gemachtes Essen ist ein in allen Knästen auftretendes und bekanntes Problem… Knäste sind Heimstätten der Niedertracht; es gibt dort eine im Vergleich zu draußen weit überdurschnittliche Zahl von persönlichkeitsgestörten bis hin zu verrückten Menschen, die aus geringfügigen Anlässen bisweilen extreme Verhaltensweisen an den Tag legen – z.B. aus allgemeiner Gekränktheit, diffusem Frust, Mißgestimmtheit und auch manchmal ohne irgendwie nachvollziehbare Anlässe. Anlaß für ein motivlos scheinendes wahlloses Schädigen anderer Personen kann schon die seelische Entlastung sein, die eine gestörte Person sich durch eine niederträchtige Handlung zu verschaffen vermag. So kommt es in den Knastküchen nicht selten zur Entdeckung von ekelerrregenden Einträgen im Essen. Die in der Küche tätigen Gefangenen werden dann energisch zum Schweigen verplichtet und für den Fall der Zuwiderhandlung mit Rauswurf, Arbeitsverbot, Disziplinarstrafen, Verlegung in andere Knäste usw. bedroht. Dennoch dringen als zuverlässig zu bewertende Informationen über jene Vorgänge selbstverständlich nach außen. Von den Gefangenen werden sie meist verdrängt, da man dem völlig hilflos gegenübersteht. Man „schluckt’s runter“ – buchstäblich – oder es werden bestimmte Speisen gemieden, meist der montägliche Eintopf und die Nachspeisen – die Bewältigungsversuche variieren je nach Person. Der Ekel hängt ständig in der Luft ohne je greifbar zu werden; Äußerungen wie ‚der Erdbeerquark hat heute ja richtig Farbe‘ können da sehr spezielle Bedeutungen gewinnen.“

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