Archiv für Dezember 2010

Silvesterparty 2010

Solidarität! Solidarity! Solidaridad! Solidarité! Şahîya Pişgirîyê!

Solidarität tut not! Aufgrund unseres Engagements für eine andere – eine bessere – Gesellschaft ohne Faschismus, Unterdrückung und Ausbeutung durch den Kapitalismus sind immer wieder linke Aktivist_innen Opfer staatlicher Repression. Ob auf Demonstrationen, bei Aktionen des antifaschistischen Selbstschutzes oder bei der internationalen Unterstützung von Genoss_innen, ist unser Protest und Widerstand, trotz Kriminalsierung, notwendig. Deshalb ist eine Party für uns auch keine unpolitische Angelegenheit, sondern eine Möglichkeit unseren von Repression betroffenen Genoss_innen handfeste Solidarität zukommen lassen.
Denn angeklagt sind einige, gemeint sind wir alle!

BuVo: Pressemitteilung zur Enttarnung eines LKA-Spitzel in Heidelberg (Update vom 22.12.10)

Verdeckter Ermittler des LKA forscht über neun Monate hinweg unter falschem Namen die linke Szene aus.

In Heidelberg ist am gestrigen Sonntag, den 12.12.2010 ein verdeckter Ermittler des LKA enttarnt worden. Der Mann hatte sich unter falschem Namen seit Mai 2010 Zugang zu verschiedenen Gruppen und Strukturen der linken Szene in Heidelberg verschafft.

Der LKA-Mann war unter dem Namen Simon Brenner vor etwa neun Monaten in Heidelberg aufgetaucht, hatte eine Wohnung in Leimen gemietet, sich an der Universität Heidelberg in den Fächern Soziologie und Ethnologie eingeschrieben und zunächst begonnen, sich in verschiedenen linken StudentInnengruppen zu engagieren. Dabei zeigte er Interesse für nahezu alle denkbaren Felder linker Politik. So beteiligte er sich an Aktionen in den Bereichen Antifaschismus und Anti-AKW-Bewegung und nahm an den Bildungsprotesten ebenso teil wie am No-Border-Camp in Brüssel. Bei den vergangenen Anti-Castor-Protesten war er beispielsweise aktiv in die Organisation der Süd-Blockade involviert.
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Anquatschversuch in Hannover

Aussageverweigerung ist dein Recht!Am Nachmittag des 29. November 2010 bekommt eine junge Frau (A.), die erst seit kurzem in Hannover wohnt, Besuch von einem Polizisten und wird das Ziel eines Anquatschversuches.

Gegen 15:45 Uhr klingelt es an ihrer Tür und A. fragt über die Gegensprechanlage, wer da sei. Am anderen Ende stellt sich ein Mann mit Namen und als Polizeibeamter vor, der „ein paar Fragen“ an sie hätte. Auf mehrmaliges Nachfragen worum es genau gehen würde, wird nur ungenau geantwortet. Der Polizist ist an einem persönlichen Gespräch interessiert. Da sie ihn nicht in die Wohnung lassen will, geht A. schließlich doch zur Haustür um herauszufinden, worum es genau geht. Sie vermutet der Anlass wäre ein Einbruch oder Unfall in der Nachbarschaft.

Unten angekommen weist sich der Mann in zivil als Polizist aus, lenkt aber gleichzeitig mit einer Bemerkung über ein Poster (mit dem großen Anti-Castor X) in A.s Fenster ab. Ihr ist nun klar, dass es hier nicht um eine Nachbarschaftsangelegenheit geht. Auf die Bemerkung, woher er wisse, wo sie wohne entgegnet er mit „Ja, ich weiß auch, dass Sie aus Lüneburg kommen und noch einiges mehr über Sie.“
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Jahreskalender 2011

Die einen brauchen einfach einen geschmackvollen Kalender für das nächste Jahr, die anderen noch eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk. Die Lösung kommt von der Roten Hilfe Hannover:

Der Jahreskalender „Die Frauen der Roten Hilfe“

12 Kalenderblätter im A3-Format mit Deckblatt, kolorierte Bilder auf der Vorderseite und Texte zu den abgebildeten Frauen auf der Rückseite.
Preis: 10 € + Porto bei Einzelbestellung, Rabatte bei Sammelbestellungen/Wiederverkauf können erfragt werden. Bestellungen (mit Adresse) an uns.