Archiv für Juni 2010

Artikel: Über die Wichtigkeit von Antirepressionsarbeit

Der folgende Artikel erschien in dem Reader „Nothing to worry about. Zum sicheren Umgang mit Repression im Zusammenhang mit Fußball“. Alle anderen Texte sind auf der Homepage der Readerredaktion zu lesen oder stehen als Gesamtreader zum Download bereit:

Ein Versuch der politischen Einschätzung (staatlicher) Repression gegen Ultras und andere Fußballfans. Von der Roten Hilfe Ortsgruppe Hannover.

Werden Ultras in Deutschland politisch verfolgt? Diese Frage mag verwundern, legen die Ultra-Szenen in den meisten deutschen Städten doch Wert darauf, als unpolitisch zu gelten. Zwar bekennen sich erfreulicherweise immer mehr Ultra- Gruppierungen zu einem gesellschaftspolitischen Selbstverständnis links der Mitte und beziehen klar Stellung gegen Rassismus in den Stadien. Doch zum Ziel staatlicher Verfolgung sind sie aufgrund dessen geworden, was kennzeichnend für fast alle Ultras ist: Sie sind unangepasst und zahlreich.
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Veranstaltung: Reisebericht von der NEWROZ-Delegation 2010

Die aktuelle Situation im türkischen Teil Kurdistans spitzt sich erneut zu. Nach dem Verbot der kurdischen Partei für eine Demokratische Gesellschaft (DTP), im Dezember 2009, die bei den Kommunalwahlen in der Türkei, im März 2009, 2,6 Millionen Stimmen auf sich vereinen und in den kurdischen Gebieten 99 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie 21 Abgeordnete im türkischen Parlament stellen konnte, wurden zahlreiche PolitikerInnen verhaftet. Demonstrationen wurden seit Anfang des Jahres… mehr mehrfach niedergeschlagen, zahlreiche DemonstrantInnen verhaftet, verhört und gefoltert. Die türkische Armee hat den Waffenstillstand mit der Guerilla einseitig aufgekündigt und marschiert erneut in die kurdischen Gebiete ein.
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BuVo: FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit

In zweiter Instanz ist am 10. Juni 2010 das per einstweiliger Verfügung erwirkte Verbot gegen die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU), sich als Gewerkschaft zu bezeichnen, gekippt worden. Das Berliner Kammergericht stellte in seiner Entscheidung auf den Grundsatz der Meinungsfreiheit ab und ließ die Frage der Tariffähigkeit, die zu dem de-facto-Verbot geführt hatte, unberührt.
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Ein Abend gegen die Todesstrafe

Am 4. Juni fand um 19.30 Uhr im Kargah ein „Abend gegen die Todesstrafe“ statt.

Warum töten wir Menschen, die Menschen getötet haben?
Etwa um zu zeigen, dass es Unrecht ist, Menschen zu töten?

Programm:

  • Intro/Vorstellung von Gruppen
  • Ein Text von Mumia Abu-Jamal
  • Polizeistadt Philadelphia
  • Mumias Lage und die 3+12-Bewegung
  • Live-Musik
  • Essen
  • Todesstrafe – ein aktuelles, weltweites Thema
  • Situation im Iran
  • Situaton in der Türkei
  • Diskussion

Büchertisch und Infotisch:
Begleitend zum Programm wird es einen Büchertisch (organisiert vom Annabee Buchladen) und einen Infotisch geben.

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