Archiv für Mai 2009

[10 Jahre Rote Hilfe Hannover] „Sicheres Arbeiten am PC“

Workshop zum Thema Datensicherheit
im UJZ Korn

Computer sind nicht erst seit gestern wichtiges Arbeitsmittel für linke AktivistInnen. Texte werden geschrieben, Flugblätter gelayoutet und das Internet zur Recherche genutzt. Mit anderen AktivistInnen wird per Mail kommuniziert und vieles mehr. Bei allen diesen Vorgängen fallen Daten an. Daten, die die Schnüffler von Polizei und Verfassungsschutz gerne in die Finger bekommen wollen. Mit diesen können Profile erstellt und Zusammenhänge konstruiert werden.
Bei Hausdurchsuchungen werden fast immer die Computer der Betroffenen beschlagnahmt um Rückschlüsse zu ziehen.
Bei der Veranstaltung soll es vor allem darum gehen, welche Möglichkeiten es gibt, die eigene Privatsphäre zu schützen. Wie können Spuren im Internet oder auch offline vermieden werden oder gründlich beseitigt werden. Verschiedene Programme hierzu werden vorgestellt.
Ein besonderes Augenmerk wird auf der Verschlüsselung von Emails mit PGP liegen. Alle Programme sollen nicht nur theoretisch, sondern auch mit einer Live Präsentation und wenn möglich am eigenen Computer vorgestellt werden. Deshalb bringt eure Laptops mit. Probleme können dann direkt geklärt werden.

In Kooperation mit der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH].

Siehe auch: RHZ-Artikel: „Besprechung der Datenschutz CD der OG Hannover“

[10 Jahre Rote Hilfe Hannover] Clara Zetkin

Vortrag von Wienke Zitzlaff

Clara Zetkin war von 1891 bis 1917 Herausgeberin der SPD-Frauenzeitung Die Gleichheit, in deren programmatischer Eröffnungsnummer sie sich erneut gegen die reformistische Vorstellung wandte, durch rechtliche Gleichstellung mit den Männern unter Beibehaltung des Kapitalismus einen Fortschritt für die Frauen erreichen zu wollen. Auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen initiierte sie gegen den Willen ihrer männlichen Parteikollegen den Internationalen Frauentag.
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1. Mai 2009: Repression gegen Antifas? Solidarität!

Die hannoversche Presse hat den 1. Mai als vollen Erfolg für die Polizei und das „Fest der Demokratie“ abgefeiert. Der skandalöse Polizeieinsatz in dessen Verlauf ca. 400 Menschen hinter dem Hauptbahnhof eingekesselten, weil diese in einem Zug von Verden nach Hannover waren, wird dabei verdreht und falsch dargestellt.
In Verden hatte kurz zuvor eine antifaschistische Demonstration stattgefunden. Die Menschen wurden zunächst über mehrere Stunden ohne Zugang zu Wasser und Nahrungsmitteln am ZOB festgehalten. Später wurden auch vor dem Hauptbahnhof NazigegnerInnen eingekesselt.

In einer Pressemitteilung zu dieser Berichterstattung, schrieb das linksradikale Bündnis:

Vor diesem Hintergrund sei die Darstellung des Tages als Fest der Demokratie zynisch. „In Hannover ist deutlich geworden, dass Demokratie mehr ist als Kinder schminken zwischen Bier und Bratwurst. Soziale Proteste linker Bewegungen werden nicht erst in Zeiten der Krise durch die Einsätze der Staatsgewalt kriminalisiert und mit Repression überzogen.“ Im Sinne eines couragierten antifaschistischen Engagements gelte es dennoch unbeirrt das Engagement für eine solidarische Gesellschaft ohne Rassismus und Ausgrenzung fortzusetzen.

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[10 Jahre Rote Hilfe Hannover] Film: In Prison My Whole Life

Dokumentarfilm von Marc Evans

90min Grossbritannien/USA (2007) Mit: William Francome, Mumia Abu-Jamal, Angela Davis, Boots, Noam Chomsky, Mos Def, Snoop Dogg, Steve Earle, Amy Goodman, Russell Simmons, Alice Walker, Howard Zinn, … (mehr…)

[10 Jahre Rote Hilfe Hannover] Film: Der längere Atem

Im Kino im Sprengel zeigten wir:
Der längere Atem – Antimilitaristische Opposition und Wiederbewaffnung 1945 bis 1955 Dokumentarfilm von Christoph und Beate Rose. BRD 1983, 105 Min
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BuVo: Erneut NATO-Gegner in Straßburg zu Haftstrafe verurteilt!

Am 5. Mai 2009 fanden in Straßburg weitere Prozesse gegen zum Teil schon seit den Anti-NATO-Protesten Anfang April in U-Haft sitzende Aktivisten statt. Während vier französische Gipfelgegner mit einer Bewährungsstrafe rechnen müssen bzw. wegen Formfehlern freigesprochen wurden, wurde gegen einen deutschen Demonstrationsteilnehmer eine sechsmonatige Haftstrafe verhängt.
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