Archiv für März 2003

Die Rechtsanwälte der Roten Hilfe Deutschlands

Die Rechtsanwälte der Roten Hilfe DeutschlandsEine Veranstaltung der Ortsgruppe im Pavillon Hannover. Die AutorInnen Erika und Josef Schwarz referierten über die Arbeit der Rechtsanwälte der Roten Hilfe in Deutschland während der Weimarer Republik.

Über das Buch:
In ihrem Buch zu dem Thema haben der Hamburger Rechtsanwalt Heinz-Jürgen Schneider, der Thüringer Jurist Josef Schwarz und dessen Frau Erika Schwarz etwa 300 Kurzbiographien zusammengestellt. Darüber hinaus liefern sie einen Kurzüberblick über einige der spektakulärsten Fälle von Klassenjustiz während der Weimarer Republik und über die Geschichte der Roten Hilfe Deutschlands, der Ende 1932 mehr als eine Million Mitglieder angehörten. In der „ersten deutschen Demokratie“ gab es mehrere Tausend politische Gefangene, die betreut werden mußten.

Auffallend ist, dass die Anwältinnen und Anwälte der Roten Hilfe in ihrer Mehrzahl jüdischer Herkunft waren. Politisch kamen die Anwälte und Anwältinnen aus einem breiteren Spektrum, das von Anarchisten und Kommunisten über Liberale bis zu Mitgliedern des Zentrums reichte.

Filmreihe: „Von der Isolationshaft zur Pariser Commune“

Unter dem Titel „Antirepressionsarbeit mal anders: Die hannoversche Rote Hilfe zeigt Filme zum Thema“ erschien ein Artikel in der Roten Hilfe Zeitung 2.2003. Er beschreibt die Filmreihe, die das ganze Jahr über in Hannover lief. (Hervorhebungen nicht im Original)

In Kooperation mit dem nicht kommerziellen „Kino im Sprengel“ organisieren wir eine Filmreihe zu Repression und Solidarität.
Ungefähr einmal im Monat machen wir einen Kinoabend. Die sechs bisher gelaufenen Filme waren gut besucht, für die nächste Zukunft planen wir zehn weitere Veranstaltungen. Für die kalkulierten Gesamtkosten von 3210 Euro gab der Bundesvorstand einen Zuschuss von 500 Euro.
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